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Bautz & Juniper
Es ist jetzt (August 2010) fast 3 Jahre her, dass wir unsere beiden geliebten Kromfohrländer Alabaster vom Kaisergärtchen, Bautz genannt, und Juniper von der Napoleonsnase verloren haben.
Einen Nachruf an dieser Stelle haben beide verdient, waren sie doch lange Mitglieder der Kynos Hundeschule und haben dort eine sehr glückliche Zeit verbracht.
June war von Welpenbeinchen an dort zuhause, während unser Bäutzlein erst als "Späteinsteiger" im Alter von 5 Jahren dazukam.

Unser Bautz litt an einer sehr schweren Form der Eplepsie und Niereninsuffizienz und kurz vor seinem 9. Geburtstag verstarb er an Nierenversagen.
Nur fünf Tage später folgte ihm Juniper mit nur 2,5 Jahren, die seit ihren ersten Lebensmonaten an einer sehr aggressiven Autoimmunerkrankung litt.

Unsere June war ihr Leben lang die kleine freche Maus, die trotz allem immer lebensfroh war. Sie war das verwöhnte und verhätschelte "Kind" unserer Kromi-Hündin Hopi von der Napoleonsnase, die wohl ihre Krankheit spürte und unendliche Geduld mit ihr hatte.
June war jedermanns Liebling, fiel sie doch schon wegen ihrer Kleider, die sie aufgrund ihrer Erkrankung tragen musste, auf. Sie liebte jeden und wurde von jedem geliebt, war alles andere als zurückhaltend und distanziert.

In der Hundegruppe wurde sie von Menschen und Hunden als vollwertiges Mitglied akzeptiert, obwohl sie wegen ihrer Krankheit doch häufig eine Sonderstellung hatte.
Nie werden wir vergessen, wie sie von Susannes Leonberger Carlos, der damals auch noch lebte, vor einem aufdringlichen Tibetterrier im Flegelalter "gerettet" wurde. Seitdem war Carlos ihr großer Held!
Alles hat sie mitmachen dürfen, sogar die Begleithundeprüfung hat sie bei strömendem Regen in "Hut und Mantel" bestanden.

Leider hat sie viel zu früh gehen müssen, doch die Zeit, die sie hatte, hat sie in vollen Zügen genossen.

Bautz war das Gegenteil von Juniper; immer bescheiden im Hintergrund stehend, ein Perfektionist, der schon als Welpe seine Spielsachen freiwillig aufgeräumt hat und sie sogar ohne unser Wissen in die Waschmaschine gestopft hat, wenn sie schmutzig waren.

Schon sehr früh zeigte sich bei ihm einaußergewöhnlich hohes Maß an Intelligenz und Interesse seiner Umwelt gegenüber.
Im Garten hat er die Spitzmäuse gegen die nicht so freundliche Neugier von Hopi geschützt, die ganz schnell lernte, dass jedes Tierchen tabu war. So spazierten dann die Mäuse unbeirrt am hellen Tage herum, selbst wenn Bautz im Garten lag.
Und dann war da noch seine Weinbergschnecke "Gundi", die er immer wenn er in den Garten lief, freundlich anstupste. War sie nicht am gewohnten Platz, suchte er sie, um sie zu begrüßen.
Gundi hatte auch bald so viel Zutrauen zu ihrem neuen Freund, dass sie sich keineswegs mehr in ihr Haus zurückziehen musste!
Bautz war unser "Ranger", der im Wald auf jede noch so kleine Veränderung hinwies, bereits gefärbte Herbstblätter im ansonsten noch grünen Baum, Nüsse im Haselstrauch, und Abfall, der im Wald lag, aufsammelte und uns brachte.
Guter Trick! - könnte man meinen. Nein, das hat er alles aus sich heraus gemacht, ohne ein entsprechendes Training!

Tricks hat er aber auch ganz viele gekonnt. Seine Glanznummer war der Sketch "Die Bewerbung", in dem er mit kleiner Krawatte gekleidet als Beamter auf Jobsuche bei kleineren und größeren Gelegenheiten mit mir aufgetreten ist.
Da auf einmal hat er es genossen, im "Rampenlicht" zu stehen, war unheimlich stolz auf sich und hat sogar fremde Rüden, die er nicht gerade liebte, vollkommen ignoriert.

Lange hatte Bautz mit anderen Rüden so seine Probleme, doch als er in die "Kynos Hundeschule" kam, wurde alles anders.
Er hat in den letzten jahren einen großen Freundeskreis an Hunden und Menschen gewonnen, wurde aufgeschlossener, hat einen wirklichen Freund fürs Leben gefunden, den Bouvier-Rüden Jacko.
Er war ein begeistertes Mitglied der "Samstagsgruppe" und hat im Spielekurs von Rahel Wienecke, der Assistentin, so viel Freude gehabt!
Beim "Hund ärgere dich nicht" hat er zum großen Erstaunen der Teilnehmer sogar selbst gewürfelt- mit einem normalen kleinen Würfel versteht sich.
Und geschummelt hat er! Es fiel nie auf, man hat es ihm einfach nicht zugetraut.

Die Zeit in der Hundeschule war wohl die schönste Zeit in seinem Leben.
Und dafür möchten wir Susanne Czwikla auch in seinem Namen noch einmal ganz herzlich danken.
Mit Jacko ist er sogar gemeinsam in den Schwarzwald gefahren,  seinen geliebten Schwarzwald, wo wir so viele Urlaube zusammen verbringen durften.

Bautz war unser absoluter Hauptgewinn. Wir möchten keinen Tag mit ihm vermissen, auch die schweren Tage der Krankheit nicht.
Leb wohl, kleiner Schatz, und vergiss uns nicht, wir werden dich immer im Herzen behalten.

Wir möchten auch all unseren Freunden danken, die uns in dieser schweren Zeit geholfen und moralisch unterstützt haben.
Nicht zuletzt Harald Pitz vom "Rosengarten", der unsere beiden Hunde mit der entsprechenden Würde beigesetzt hat.

Und die Erinnerung an Bautz wird im Rudel wachgehalten, wenn die jüngeren Hundegenerationen lernen, im Wald Bäume, Blumen und Käfer zu zeigen.    
                                                                                                          (Ruth und Susi Lauff)

 

 



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